So, nach der kurzen Erholungspause steigen wir gleich wieder in den Plot ein – wir befinden uns gerade in der Tierklinik, in der Sharni wohl arbeitet und lernen ihren knuffigen Chef John kennen. Außerdem erfahren wir, dass Mozart, der Hund, ganz furchtbare Depressionen hatte, als sie weg war. *schnief* Armer Mozart, der ist genauso traumatisiert wie sein Frauchen. Und wir erfahren, dass Sharni in ihrer Berufswahl etwas versagt hat – sie wird depressiv, wenn eins von den Tieren nicht überlebt.
She no longer watched the news on television for fear of what it might contain.
Der Hund ist immer noch deprimiert. Und flippt total aus, als er Adrian sieht. Und schlabbert ihn ab. Ich weigere mich jetzt daraus irgendwelche Parallelen zu Sharni zu ziehen und schalte in den Verdrängmodus.
Aha! Der Hund steht nicht auf Adrian, weil er so aussieht wie Ray, der übrigens tot ist. NEIN! Hunde haben ja auch einen Geruchssinn und so weiter – also muss es daran liegen, dass Adi so toll ist. Juhu!
AHA! Der verbotene Raum ist NATÜRLICH das Kinderzimmer!
Sharni ist in Psychologie übrigens noch viel schlechter als Adrian, aber immerhin brauchen wir ja einen KONFLIKT!
Juhu! Ausnahmsweise muss mal keiner von den beiden aufs Klo – dafür aber der Hund.
What goes in one end has to come out the other.
Dieser Adrian ist so ein Charmeur …
Ah! Er hat nicht vor, Sharni nochmal anzufassen, solange sie nicht darum bettelt. *seufz* Das ist soooo romantisch.
Stil für Anfänger:
She was the home fire, burning for him. And she did. Quite literally.
And he knew it.
Langsam aber sich regt mich diese Frau auf:
The phone ringing gave Sharni a fright. Who could it be? Maybe Janice. Or John, perhaps?
Meine Güte … und natürlich hört das Telefon zu klingeln auf, bevor sie rangehen kann – werden wir die Spannung aushalten?
Und nehmt bitte dieser Miranda Lee das Wörterbuch weg:
[...] leaving herself plenty of time after coming home for some female titivation before Adrian’s estimated time of arrival at around eleven. [...]
Und natürlich kommt Adrian zu spät und Sharni wird von ihrer doofen Nachbarin angequasselt. Und hey, sie ist toll und lügt ihre Nachbarin an, weil die ja scheinbar nicht wissen darf, dass Sharni GANZ ALLEINE in Sydney war … oder so.
Adrian kommt natürlich genau in dem Moment an und OMG! Er hat sich die Haare schneiden lassen und sich nicht rasiert und sieht ÜBERHAUPT NICHT MEHR WIE RAY AUS!
Sharni fummelt ihm dann auch gleich am Bart herum, woraufhin er seine bescheuerte Kein-Sex-ohne-Betteln-Regel wieder bereut. Bub, das hätt ich dir gleich sagen können. Bla bla bla, er will sie, er darf nicht, aber immerhin macht er sich nützlich und ist zumindest mal zu irgendwas gut … und sie darf natürlich nicht helfen, weil das Männerarbeit ist. Aber dafür darf sie putzen.
Große Konfrontation – sie will ihn nicht in ihr Schlafzimmer lassen, obwohl sie das Fuck-Me-Outfit aus Sydney anhat. Und jetzt ist er angepisst.
„Come to my motel room. Tonight. At ten.“
„That late?“
Die kann doch mental gar nicht älter als dreizehn sein …
Äh. Und sie darf nur ihre Schuhe anlassen und ansonsten absolut nackig kommen. Kinky.
Okay, Sharni hat gerade zugestimmt, nackt durch die Gegend zu laufen, damit er glücklich ist und was denkt Adrian dabei? Er ist deprimiert, weil Sharni nur seinen Körper will. Oder so. Hallo????
Na toll – als sie ankommt, steht er noch unter der Dusche, weil er nicht aufgepasst hat, wie spät es ist. So eine Pfeife. Dafür haben sie dann an der Tür ihre große Aussprache – äh, nein, doch nicht. Adrian ist sauer und will Sex. Aber bitte gleich sofort.
Wenigstens müssen sie sich diesmal nicht beim Ausziehen verrenken, wenn sie übereinander herfallen. Blabla, Sexszene, bester Orgasmus aller Zeiten und Adrian ist ziemlich stolz auf sich:
For a man who’d had several whiskeys before she’d arrived, he’d acquitted himself extremely well. Never before had he made love to a woman so many times in succession.
Aber natürlich ist das gar nicht wichtig – viel wichtiger ist es, dass Adrian Sharnis Herz für sich gewinnen will. *schmacht*
Sharni bekommt Liebestipps von John, der scheinbar der einzige in diesem Roman mit mehr als zwei Gehirnzellen ist, es sind ein paar Tage vergangen, Sharni hat „a lot of other things“ mit Adrian im Bett angestellt, die alle scheinbar ganz furchtbar versaut sind, sie hat ihm immer noch nix über ihr totes Baby erzählt und Mozart ist sein Trauma losgeworden.
Oha, sie haben Bondagespielchen gemacht! Langsam wirds interessant … und aha! Jetzt wird der Titel erklärt! Sie hat so getan als wäre sie seine Liebessklavin … *gähn* Irgendwie ist dieser Roman die totale Mogelpackung …
Na suuuuper – sie heult schon wieder! Weil er Sex mit ihr haben will. Oder so.
Erect nipples poking out were going to give him the wrong message.
Aha.
Und ooooh. Kerzen! Romantik! *schmacht* Champagner!
Aber sie wollte doch keinen Sex! Sondern eine ernsthafte Unterhaltung!
Und weil sie nicht bei der Sache ist, denkt Adrian mal wieder, dass sie nur Sex will und keine Romantik.
ARGH!
Und dann ruft auch noch seine Mutter an und will, dass er sie besucht. Da nimmt er doch gleich Sharni mit … Wieder sehr unsubtil – ich schätze mal, die Zwillingstheorie wird gleich bestätigt …
*schmachtseufz* Jetzt gestehen sie sich langsam ihre … naja … Zuneigung. Und machen Liehieeebe. Sooo romantisch.
Aus irgendeinem Grund sind sie jetzt bei Janice und grillen – ich dachte die wollten Adis Mami besuchen?
Adrian sieht übrigens GENAUSO AUS wie Sharnis TOTER MANN!
Ui, eine Liebeserklärung am Straßenrand und ein irgendwie-Heiratsantrag. (ARGH! Im Fernsehen läuft Star Wars und ich sitz hier und les diesen Müll?????)
Jedenfalls ist sie nicht so ganz überzeugt, er sagt ihr, dass es ihm nix ausmacht, wenn sie keine Kinder haben kann (har har) und sie fühlt sich ein bisschen überfahren.
Mami findet Sharni auf Anhieb toll und SIEHT ADRIAN GAR NICHT ÄHNLICH!!!!
Und oooooh – beim Anschauen von Adrians Babyfotos (welcher normale Mann zeigt bitteschön freiwillig seine Babyfotos her???) entdeckt Sharni natürlich gleich die Wahrheit: Adrians Mutter kann gar nicht seine Mutter sein, weil ihre Haare zu lang sind! (Äh, im Buch ergibt das tatsächlich Sinn …)
Und natürlich kommt so die Wahrheit ans Tageslicht: Adrians Mutter hatte eine Fehlgeburt und HAT IHN GESTOHLEN!
Großes Drama – Tränen – Vorwürfe und eine ganz üble Story. Adrians Dad war Arzt und in einer stürmischen Nacht ist ein Mädchen plötzlich aufgetaucht, hat zwei Kinder geworfen und ist gestorben. Und – tadaaa – die haben eins davon behalten, ohne jemandem etwas zu sagen. Und sind umgezogen. Weil das einfacher ist als ein Kind zu adoptieren. Oder so.
Adrian hat jetzt natürlich erstmal eine ganz üble Identitätskrise, Mami und Sharni heulen sich über ihre Fehlgeburten aus, Sharni erzählt was über Ray, liest Adrian dann die Leviten, erzählt ihm von ihrem Baby, und macht ihm schon wieder eine Liebeserklärung und sagt, dass sie ihn heiraten will.
I’ll give you another baby, my darling, he vowed privately, his fingers squeezing hers.
Or I’ll die trying.
Ooooookay … irgendwas hat er da nicht so ganz kapiert, als man ihm das mit den Bienchen und Blümchen erklärt hat.
Fünf Wochen später …
Und tadaaaaaa! Sharnis Eierstöcke funktionieren wieder! Und sie ist doch gleich schwanger geworden … beim ersten Mal Sex. Adrians Supersperma hat sie beim ersten Mal Sex nach fünf Jahren, in denen sie nicht ein einziges Mal ihre Periode hatte, befruchtet. Der sollte das professionell vermarkten …
Uuuuuund – Happy End! *schmacht* *seufz*
Gott sei Dank …