Verführerische Schriften

Oktober 17, 2009

„The Proposition“ von Judith Ivory

proposition Avon, 1999

Es ist eine Wette. Expertin Lady Edwina Bollash soll dem Rattenfänger Mick Tremore die Sprache eines Gentlemans beibringen. Dabei kommen sich diese beiden ungleichen Menschen bald näher.

„The Proposition“ ist die Geschichte von Pygmalion oder „My Fair Lady“, nur mit vertauschten Rollen.

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September 20, 2009

„Beast“ von Judith Ivory

beast Avon, 1997

Zufällig bekommt der entstellte Charles d’Harcourt mit, wie sich die schöne Louise Vandermeer abfällig über eine Heirat mit ihm äußert. Charles beschließt sich zu rächen. Inkognito will er Louise verführen. Doch stellt er fest, dass er sich in sie verliebt hat und keinen Ausweg aus dem Chaos, das er geschaffen hat, sieht.

Bei diesem Buch bin ich etwas zwiegespalten.

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Juni 19, 2009

„Untie My Heart“ von Judith Ivory

untie my heart Avon, 2002

Nachdem die Kutsche des neuen Viscount Mount Villiars versehentlich eines von Emma Hotchkiss’ Schafen überfährt, will Emma Kompensation. Doch Stuart Aysgarth kann nicht die gewünschte Summe zahlen, also trickst Emma seine Bank aus. Stuart kommt Emma auf die Schliche. 

Endlich mal wieder eine Autorin, von der ich unbedingt alle Bücher haben möchte – egal, worum es geht.

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Mai 11, 2009

„Blue-Eyed Devil“ von Lisa Kleypas

blue eyed devil St. Martin’s, 2008

Hardy Cates ist eigentlich mit der Familie Travis verfeindet, doch trotzdem fühlt er sich zu Haven Travis hingezogen. Doch Haven hat eine traumatische Ehe hinter sich und muss erst wieder lernen, Männern zu vertrauen.

„Blue-eyed Devil“ ist nach „Sugar Daddy“ das zweite Buch der Travis-Reihe und somit Lisa Kleypas’ zweiter zeitgenössischer Liebesroman.

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Dezember 7, 2008

„Aphrodite’s Secret“ von Julie Kenner

aphrodites-secret1 Love Spell, 2003

Jason Murphy hat Superkräfte und kann mit Fischen sprechen. Sieben Jahre ist es her, dass er Lane verließ, als diese ihm sagte, dass sie schwanger sei. Jetzt will Jason endlich seinen Sohn Davy kennenlernen und Lane zurückgewinnen. Doch Jasons böser Vater hat etwas dagegen. Er will die Weltherrschaft an sich reißen und Davy entführen.

„Aprodite’s Secret“ gehört zu Julie Kenner’s Protector-Serie.

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Oktober 3, 2008

The Inexperienced Millionaire’s Love-Liveblogging, Part 4

So, nach der kurzen Erholungspause steigen wir gleich wieder in den Plot ein – wir befinden uns gerade in der Tierklinik, in der Sharni wohl arbeitet und lernen ihren knuffigen Chef John kennen. Außerdem erfahren wir, dass Mozart, der Hund, ganz furchtbare Depressionen hatte, als sie weg war. *schnief* Armer Mozart, der ist genauso traumatisiert wie sein Frauchen. Und wir erfahren, dass Sharni in ihrer Berufswahl etwas versagt hat – sie wird depressiv, wenn eins von den Tieren nicht überlebt.

She no longer watched the news on television for fear of what it might contain.

Der Hund ist immer noch deprimiert. Und flippt total aus, als er Adrian sieht. Und schlabbert ihn ab. Ich weigere mich jetzt daraus irgendwelche Parallelen zu Sharni zu ziehen und schalte in den Verdrängmodus.

Aha! Der Hund steht nicht auf Adrian, weil er so aussieht wie Ray, der übrigens tot ist. NEIN! Hunde haben ja auch einen Geruchssinn und so weiter – also muss es daran liegen, dass Adi so toll ist. Juhu!

AHA! Der verbotene Raum ist NATÜRLICH das Kinderzimmer!

Sharni ist in Psychologie übrigens noch viel schlechter als Adrian, aber immerhin brauchen wir ja einen KONFLIKT!

Juhu! Ausnahmsweise muss mal keiner von den beiden aufs Klo – dafür aber der Hund.

What goes in one end has to come out the other.

Dieser Adrian ist so ein Charmeur …

Ah! Er hat nicht vor, Sharni nochmal anzufassen, solange sie nicht darum bettelt. *seufz* Das ist soooo romantisch.

Stil für Anfänger:

She was the home fire, burning for him. And she did. Quite literally.

And he knew it.

Langsam aber sich regt mich diese Frau auf:

The phone ringing gave Sharni a fright. Who could it be? Maybe Janice. Or John, perhaps?

Meine Güte … und natürlich hört das Telefon zu klingeln auf, bevor sie rangehen kann – werden wir die Spannung aushalten?

Und nehmt bitte dieser Miranda Lee das Wörterbuch weg:

[...] leaving herself plenty of time after coming home for some female titivation before Adrian’s estimated time of arrival at around eleven. [...]

Und natürlich kommt Adrian zu spät und Sharni wird von ihrer doofen Nachbarin angequasselt. Und hey, sie ist toll und lügt ihre Nachbarin an, weil die ja scheinbar nicht wissen darf, dass Sharni GANZ ALLEINE in Sydney war … oder so.

Adrian kommt natürlich genau in dem Moment an und OMG! Er hat sich die Haare schneiden lassen und sich nicht rasiert und sieht ÜBERHAUPT NICHT MEHR WIE RAY AUS!

Sharni fummelt ihm dann auch gleich am Bart herum, woraufhin er seine bescheuerte Kein-Sex-ohne-Betteln-Regel wieder bereut. Bub, das hätt ich dir gleich sagen können. Bla bla bla, er will sie, er darf nicht, aber immerhin macht er sich nützlich und ist zumindest mal zu irgendwas gut … und sie darf natürlich nicht helfen, weil das Männerarbeit ist. Aber dafür darf sie putzen.

Große Konfrontation – sie will ihn nicht in ihr Schlafzimmer lassen, obwohl sie das Fuck-Me-Outfit aus Sydney anhat. Und jetzt ist er angepisst.

„Come to my motel room. Tonight. At ten.“

That late?“

Die kann doch mental gar nicht älter als dreizehn sein …

Äh. Und sie darf nur ihre Schuhe anlassen und ansonsten absolut nackig kommen. Kinky.

Okay, Sharni hat gerade zugestimmt, nackt durch die Gegend zu laufen, damit er glücklich ist und was denkt Adrian dabei? Er ist deprimiert, weil Sharni nur seinen Körper will. Oder so. Hallo????
Na toll – als sie ankommt, steht er noch unter der Dusche, weil er nicht aufgepasst hat, wie spät es ist. So eine Pfeife. Dafür haben sie dann an der Tür ihre große Aussprache – äh, nein, doch nicht. Adrian ist sauer und will Sex. Aber bitte gleich sofort.

Wenigstens müssen sie sich diesmal nicht beim Ausziehen verrenken, wenn sie übereinander herfallen. Blabla, Sexszene, bester Orgasmus aller Zeiten und Adrian ist ziemlich stolz auf sich:

For a man who’d had several whiskeys before she’d arrived, he’d acquitted himself extremely well. Never before had he made love to a woman so many times in succession.

Aber natürlich ist das gar nicht wichtig – viel wichtiger ist es, dass Adrian Sharnis Herz für sich gewinnen will. *schmacht*

Sharni bekommt Liebestipps von John, der scheinbar der einzige in diesem Roman mit mehr als zwei Gehirnzellen ist, es sind ein paar Tage vergangen, Sharni hat „a lot of other things“ mit Adrian im Bett angestellt, die alle scheinbar ganz furchtbar versaut sind, sie hat ihm immer noch nix über ihr totes Baby erzählt und Mozart ist sein Trauma losgeworden.

Oha, sie haben Bondagespielchen gemacht! Langsam wirds interessant … und aha! Jetzt wird der Titel erklärt! Sie hat so getan als wäre sie seine Liebessklavin … *gähn* Irgendwie ist dieser Roman die totale Mogelpackung …

Na suuuuper – sie heult schon wieder! Weil er Sex mit ihr haben will. Oder so.

Erect nipples poking out were going to give him the wrong message.

Aha.

Und ooooh. Kerzen! Romantik! *schmacht* Champagner!

Aber sie wollte doch keinen Sex! Sondern eine ernsthafte Unterhaltung!

Und weil sie nicht bei der Sache ist, denkt Adrian mal wieder, dass sie nur Sex will und keine Romantik.

ARGH!

Und dann ruft auch noch seine Mutter an und will, dass er sie besucht. Da nimmt er doch gleich Sharni mit … Wieder sehr unsubtil – ich schätze mal, die Zwillingstheorie wird gleich bestätigt …

*schmachtseufz* Jetzt gestehen sie sich langsam ihre … naja … Zuneigung. Und machen Liehieeebe. Sooo romantisch.

Aus irgendeinem Grund sind sie jetzt bei Janice und grillen – ich dachte die wollten Adis Mami besuchen?

Adrian sieht übrigens GENAUSO AUS wie Sharnis TOTER MANN!

Ui, eine Liebeserklärung am Straßenrand und ein irgendwie-Heiratsantrag. (ARGH! Im Fernsehen läuft Star Wars und ich sitz hier und les diesen Müll?????)

Jedenfalls ist sie nicht so ganz überzeugt, er sagt ihr, dass es ihm nix ausmacht, wenn sie keine Kinder haben kann (har har) und sie fühlt sich ein bisschen überfahren.

Mami findet Sharni auf Anhieb toll und SIEHT ADRIAN GAR NICHT ÄHNLICH!!!!

Und oooooh – beim Anschauen von Adrians Babyfotos (welcher normale Mann zeigt bitteschön freiwillig seine Babyfotos her???) entdeckt Sharni natürlich gleich die Wahrheit: Adrians Mutter kann gar nicht seine Mutter sein, weil ihre Haare zu lang sind! (Äh, im Buch ergibt das tatsächlich Sinn …)

Und natürlich kommt so die Wahrheit ans Tageslicht: Adrians Mutter hatte eine Fehlgeburt und HAT IHN GESTOHLEN!

Großes Drama – Tränen – Vorwürfe und eine ganz üble Story. Adrians Dad war Arzt und in einer stürmischen Nacht ist ein Mädchen plötzlich aufgetaucht, hat zwei Kinder geworfen und ist gestorben. Und – tadaaa – die haben eins davon behalten, ohne jemandem etwas zu sagen. Und sind umgezogen. Weil das einfacher ist als ein Kind zu adoptieren. Oder so.

Adrian hat jetzt natürlich erstmal eine ganz üble Identitätskrise, Mami und Sharni heulen sich über ihre Fehlgeburten aus, Sharni erzählt was über Ray, liest Adrian dann die Leviten, erzählt ihm von ihrem Baby, und macht ihm schon wieder eine Liebeserklärung und sagt, dass sie ihn heiraten will.

I’ll give you another baby, my darling, he vowed privately, his fingers squeezing hers.

Or I’ll die trying.

Ooooookay … irgendwas hat er da nicht so ganz kapiert, als man ihm das mit den Bienchen und Blümchen erklärt hat.

Fünf Wochen später …

Und tadaaaaaa! Sharnis Eierstöcke funktionieren wieder! Und sie ist doch gleich schwanger geworden … beim ersten Mal Sex. Adrians Supersperma hat sie beim ersten Mal Sex nach fünf Jahren, in denen sie nicht ein einziges Mal ihre Periode hatte, befruchtet. Der sollte das professionell vermarkten …

Uuuuuund – Happy End! *schmacht* *seufz*

Gott sei Dank …

Return of the Return of the Liveblogging-Slave of Doom

Keine Verschnaufpause – ich kann euch ja nicht ewig zappeln lassen, nach sooo einem Cliffhanger.

FELICITY! Rückblende: Felicity hat mit Adi Schluss gemacht, weil er ein egoistischer Workaholic ist, der sie nur zum Sex benutzt hat.

Natürlich ist sie jetzt super-bitchy, weil Schnuffelchen sich in Windeseile getröstet hat und hält es für nettes Pausengeplänkel sich über sein Sexleben auszulassen. Und dabei hatte sie doch selber schon einen netten älteren Herren in der Hinterhand, der sie ins Theater ausführt.

UND OMG! Sie erzählt Sharni, dass Adrian auf Brünette steht! DRAMA! WIE KANN ER NUR!

It was a brilliant exit line, if this were a play and not real life, Adrian thought wretchedly as Felicity whirled and stalked off, taking the hapless Kevin with her.

Adrian sollte vielleicht öfter mal was Vernünftiges im Theater anschauen – aber halt! Felicitys brutale Wahrheit über die düsteren Seiten von Adis Persönlichkeit zeigt Wirkung:

[...] if it hadn’t been for the way Sharni was now looking at him. As if she’d been hit by a truck.

Und dann fängt die Rumzickerei an – immerhin hat er nur zwei Wochen mit Felicity nicht geschlafen und nicht FÜNF JAHRE keinen Sex gehabt. Der Widerling. UND ER STEHT AUF BRÜNETTE! Wie kann er nur???

Und dann macht sie Schluss. Weil Adrian eine Exfreundin hat und weil er Sharnis Haarfarbe toll findet. Wow.

Dann gibts wieder langes Gelaber am Telefon – Sharni heult sich bei ihrer Schwester aus und schämt sich ganz furchtbar dafür, dass sie so eine Schlampe ist. Verzweiflung, Tränen … ihr wisst schon.

Am nächsten Morgen flüchtet sie natürlich gleich aus Sydney und macht sich Sorgen über ihre Heizung. Außerdem entschließt sie sich ihr Häuschen zu verkaufen und fühlt sich gleich viel besser. Und außerdem ist ihr Auto nicht geklaut worden – juhu! Aber schockschwerenot! Ihr Häuschen ist ja ganz verwildert! Das ist ihr natürlich nie aufgefallen – erst jetzt, nachdem sie endlich wieder Sex hatte!

Was sie natürlich nicht weiß: Adrian ist ihr mit seiner „expensive yellow Corvette“ trotz der miserablen Straßenlage natürlich heldenhaft gefolgt! Natürlich nachdem ihm Sharnis Ex-Anwältin ohne mit der Wimper zu zucken die privaten Daten ihrer Klientin gegeben hat. Wie das Anwälte halt so machen.

Und hey, Adi hat der Anwältin auch die ganze Story erzählt – aber natürlich in der jugendfreien Version. Der alte Lügner.

He’d spent a wretched night, tossing and turning, upset that he’d hurt Sharni, when all he’d wanted to do was to make her happy.

Arms Hascherl, sag ich da nur. *seufz*

Ooooh – das spielt doch nicht in den 80ern! Schnuffi hat sich eine Karte aus dem Internet ausgedruckt. (Zu geizig für ein vernünftiges Navi, oder wie?)

The trouble was distances looked different in reality than they did in maps.

Echt? Verdammt. Und ich dachte immer, der Abstand auf der Karte ist der gleiche wie in der Realität. Jetzt wird mir einiges klar …

Ihr habt bestimmt schon vergessen, wie toll Adrian schlussfolgern kann – und Tatsache! Sein unvergleichlicher Verstand checkt nach fünf Minuten tatsächlich, dass Sharnis Haus so verwildert ist, weil sie TRAUMATISIERT ist. Ich bin begeistert. Wir bekommen noch eine kurze Lebensgeschichte von Adis Mami und Adrian überzeugt immer noch mit seinem Sinn für psychologische Zusammenhänge.

Und er klopft an Sharnis Tür. Oooooooh. Spannend.

Und Sharni denkt natürlich, dass da ihre fiese Nachbarin klopft. Und wir bekommen eine zweiseitige Abhandlung über besagte Nachbarin.

OMG! ES IST ADRIAN! UND SIE TRÄGT PUTZKLAMOTTEN!!!1111!!!1111!!!

Und äh, sie ist angepisst, weil er einen gelben Sportwagen hat. Und zickt ihn gleichmal an.

He grabbed her wrist and pulled her inside the hallway, swinging her round so that her back slammed flat against the wall. He ignored the alarm in her eyes, grabbing her other wrist and pinning her arms against the wall above her head.

She slammed her knee up into his groin, crushing his pride and joy, making him scream. Like a little girl. And then she did it again.

Sorry, das war Wunschdenken.

Woah. Woah. Dass Sharni eine dumme Nuss ist und sich von ihm gleich in Grund und Boden knutschen lässt, war mir ja klar. Aber hallo?

„Don’t you ever tell me again that you don’t want me [...] I could have you right here and now. [...] But right now I need to go to the bathroom. Then I could do with a cup of coffee.[...]„

Hallo? Erstens sollten die beide mal zum Arzt gehen und ihre Blasen untersuchen lassen, wenn alle fünf Seiten einer aufs Klo muss und zweitens wär der bei mir schon längst in hohem Bogen rausgeflogen, der Chauvi.

Und was macht sie? Kaffee! Nachdem sie ihn dramatisch daran gehindert hat, den verbotenen Raum zu betreten … oooooh. Was wohl hinter der Tür sein mag?

Nach seinem Ausflug ins Klo wartet Sharni schon auf ihn mit dem Kaffee – und erstaunlicherweise zickt sie ihn auch noch an. Aber nur bis sie ihn fragt, wie er seinen Kaffee haben will.

Aber hey! Sie sagt ihm er solle sich verpissen – und dann reden sie über ihren Hund. Und weil ers noch nicht kapiert hat, zeigt Sharni ihm, dass er tatsächlich aussieht, wie Ray, der übrigens tot ist. Ray, der Klavier gespielt hat, was Adrian immer schon wollte! OMG! DIESE ZUFÄLLE!!!! Ray hat viele Bücher gelesen – und Adrian hat vor ein paar Jahren auch WAS GELESEN!!!! OOOOOH! Und RAY WOLLTE MAL ARCHITEKT WERDEN!!!!

Genug mit den subtilen Hinweisen – zwei Möglichkeiten: entweder die beiden waren doch bei der Geburt getrennte Zwillinge (gähn) oder das entwickelt sich doch zur paranormal romance. Ich weiß, worauf ich wette … *seufz*

Ich hab langsam den Verdacht, dass das eine Parodie sein soll …

„There are some small differences [... blabla ...] And there’s…um…something else [...] You’re circumcised. Ray wasn’t.“

Adrian heaved a huge sigh of relief [...]

Sowas schreibt doch niemand, der das ernst meint, oder?

Jedenfalls holen die beiden ihren Hund ab, Sharni findet es klasse, dass ihr endlich mal jemand sagt, was sie zu tun und lassen hat, streitet sich aber trotzdem mit ihm, er muss im Auto sitzen bleiben, damit niemand sieht, dass sie den Doppelgänger ihres toten (!!!) Mannes poppt … und er hat vor, das Haus zu renovieren. Sooo romantisch …

Kleine Kaffeepause …

Oktober 2, 2008

Return of the Millionaire’s Liveblogging from Hell

Wo waren wir stehen geblieben? Ach ja, Adrian hat gerade Sharni am Arm gepackt und in die nächste Fummelboutique geschleppt. Erstaunlicherweise ist an dem Kleid, das auf Anhieb passt und toll aussieht (da war jemand offensichtlich noch nie einkaufen) ungefähr doppelt so viel Stoff wie in seiner Fantasie. Dafür sind die Absätze dann gleich doppelt so hoch – wir erinnern uns, Sharni hat zu viel gesoffen (beneidenswert …), da ist sowas wirklich gut. Aber immerhin muss sie sich ums Zahlen keine Gedanken machen – ein echter Gentleman kauft einer Tussi, die er seit gerade mal 50 Seiten (in der Großdruckausgabe!) kennt, auch spontan mal ein Outfit mit Fuck-me-heels. Ich muss nach Australien. Schleunigst.

OMG! Nein! Wir nähern uns langsam einem Konflikt! (mehr…)

September 29, 2008

The Millionaire’s Inexperienced Liveblogging

Miranda Lee, The Millionaire’s Inexperienced Love-Slave

Harlequin Presents, August 2008

Sharni was about to have lunch in a very trendy Sydney café when her dead husband walked in!

Ich bin mal gespannt, worauf ich mich da eingelassen habe – der erste Satz ist schonmal recht interessant!

Wer jetzt aber einen schicken Plot für eine paranormal romance erwartet, wird enttäuscht – der tote Ehemann stellt sich leider nur als Doppelgänger heraus. Wie unkreativ! Dafür gibts aber immerhin ein Ausrufezeichen!

Wir bekommen ein paar Hintergrundinfos über das tragische Schicksal des toten Ehemanns und das schlimme Trauma, das Sharni erleiden musste: Sie hat seit fünf Jahren keine neuen Klamotten mehr gekauft (oder so) und die drei Millionen Entschädigung noch nichtmal angerührt. Deshalb ist das Kleidershoppen in Sydney absolut unerlässlich als Indikator für eine erfolgreiche Therapie. Ich befürchte übrigens auch, dass ich nach diesem Buch erstmal einkaufen gehen muss – wenn das gegen Traumata hilft, bin ich sofort dabei.

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September 26, 2008

„Aphrodite’s Passion“ von Julie Kenner

 Love Spell, 2002

Superheld Hale hat den Auftrag, den Gürtel der Aphrodite zu finden, der seine Trägerin unglaublich anziehend auf Männer macht. Seine Besitzerin ist Tracy Tannin, die Tiertrainerin ist. Hale hat keine Probleme damit, seinen Charme bei Tracy spielen zu lassen.

„Aphrodite’s Passion“ ist das zweite Buch der Protector-Reihe.

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