Lyx, deutschsprachige Ausgabe von 2008 (Originalausgabe “A Hunger Like No Other” von 2006)
Fast 200 Jahre lang wurde der Lykae Lachlain von Vampiren gefangen gehalten und gefoltert. Als er seine Seelengefährtin riecht, gelingt ihm die Flucht. Dass Emmaline eine Halbvampirin ist, hält Lachlain nicht davon ab, sie zu entführen und davon zu überzeugen, dass sie für ihn bestimmt ist.
Fast wäre es dazu gekommen, dass ich das Buch nach den ersten Kapiteln zur Seite gelegt hätte. Denn ich kann es überhaupt nicht ab, wenn die Frauen von den Männern mißhandelt und mißbraucht werden. Doch „Nacht des Begehrens“ kriegt noch die Kurve und dann hatte ich tatsächlich enormen Spaß beim Lesen.
Hauptgrund ist der Humor der Autorin. Kresley Cole hat genau den Humor, der mir in Büchern besonders gut gefällt. Nicht unbedingt ein feinsinniger Humor, aber auch zum Glück kein Slapstick.
Hinzu kommen die interessanten Nebenfiguren, die den Roman so unterhaltsam machen. Kresley Cole hat es geschafft, ein eigenes, glaubwürdiges Universum mit Vampiren, Werwölfen und Walküren zu schaffen. Ich werde auf jeden Fall die folgenden Bücher lesen, damit ich weiß, wie es mit diesen Figuren weiter geht.





Hast du tatsächlich die deutsche Ausgabe gelesen, Lilith? Und falls ja: taugt die?
Ich hab damals die englische Fassung gelesen und fand die durchwachsen, hatte aber auch ganz schöne Probleme mit der Sprache.
Kommentar von irina — Juli 13, 2009 @ 6:58 |
Hallo!
Ich hab den Roman auch auf englisch gelesen und bei mir hat er sich nicht wirklich von seinem Anfang erholt. Ich hab zwar den Humor gesehen und irgendwann wurde es besser, aber trotzdem. Danach war erst mal Schluss mit der Serie.
Ich hab dann mit viel Vorsicht einen der späteren Teile gelesen und – wow! Fand den total klasse. Inzwischen hab ich alle Romane gelesen die auf Englisch erschienen sind (nicht die Kurzgeschichten) und bin ein Fan der Serie.
Muss mich jetzt nur noch überwinden, den ersten Teil noch mal zu lesen.
Kommentar von Taja — Juli 14, 2009 @ 9:12 |
@ Irina: Ja, ich habe die deutsche Ausgabe gelesen. Die Übersetzung war okay. Ich glaube, beim Original hätte ich beim Lesen auch ein paar Probleme gehabt, da einige Begriffe doch sehr speziell sind.
@ Taja: Schön zu hören, dass die anderen Teile (noch) besser als dieser sind.
Kommentar von Lilith — Juli 16, 2009 @ 8:16 |