Mira, 2004
Lauren Jessup ist alleinerziehende Mutter und reist durch das Land, auf der Suche nach Arbeit. In Bella Luna findet sie eine Stelle als Kellnerin. Ihr Sohn Billy freundet mit Nicky-J an, dem Sohn von Nick DiMartino, der auf Lauren eine ungeheure Anziehungskraft ausübt.
Wer auf der Suche nach einem ruhigen, aber dennoch emotionalen Liebesroman ist, der ist mit diesem Buch bestens bedient.
Wo andere Autorinnen tief in den Schmalztopf greifen, erzählt Stef Ann Holm ruhig und dennoch anrührend von Lauren und ihrem kleinen Sohn Billy. Beide haben kein leichtes Leben gehabt, doch in Bella Luna werden sie endlich seßhaft.
In gewisser Weise erinnert mich der Schreibstil von Stef Ann Holm an den von Roby Carr, bevor deren Romanreihe um die Kleinstadt Virgin River zu zuckersüß wurde.
Bei Stef Ann Holm lässt sich ein Muster erkennen. Meist sind es alleinerziehende Frauen, die darum kämpfen, auf eigenen Füßen zu stehen. Die Frauen sind häufig nicht mehr sehr jung, sondern um die 40. Noch habe ich nicht genügend vor ihr gelesen, dass mich dieses Muster ermüdet.
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