Avon, 2002
Nachdem die Kutsche des neuen Viscount Mount Villiars versehentlich eines von Emma Hotchkiss’ Schafen überfährt, will Emma Kompensation. Doch Stuart Aysgarth kann nicht die gewünschte Summe zahlen, also trickst Emma seine Bank aus. Stuart kommt Emma auf die Schliche.
Endlich mal wieder eine Autorin, von der ich unbedingt alle Bücher haben möchte – egal, worum es geht.
„Untie My Heart“ ist nicht ganz leicht zu lesen. Zumindest hatte ich am Anfang ein paar Probleme, richtig in die Geschichte einzusteigen. Ein Grund mag sein, dass ich etwas länger brauchte um zu merken, dass Emma nicht die harmlose Schäferin ist, die sie zu sein vorgibt. Außerdem verhalten sich Emma und Stuart nicht so wie die meisten Hauptfiguren in Liebesromanen. Wenn ich schnell lese, dann überspringe ich schon mal einige Wörter in den Sätzen. Hier musste ich immer wieder zurück wandern, da mich die Handlung häufig überraschte.
Vom Schreibstil her erinnert mich Judith Ivory an Laura Kinsale, deren Bücher ich wirklich sehr schätze. Zumindest „Untie My Heart“ ist jedoch nicht so düster wie der durchschnittliche Roman von Laura Kinsale. Mal sehen, wie die anderen Bücher von Judith Ivory sind.
Übrigens kann ich nicht wirklich glauben, dass die erste Liebesszene tatsächlich anatomisch so möglich, wie sie beschrieben wurde. Es sei denn, der Stuhl, der zum Einsatz kam, hat eine besondere Konstruktion.
![]()
![]()
![]()
![]()
![]()
Freut mich, dass dir das Buch gefallen hat und du eine neue Autorin entdeckt hast. Ich hab „Untie my Heart“ ja auch immerhin 14 Punkte verpasst und sehe Stuarts dramatischen Auftritt in der Bank immer noch vor meinem inneren Auge. *schmacht*
Kommentar von irina — Juni 20, 2009 @ 11:31 |
Ja, der Auftritt war nicht von schlechten Eltern. Sehr eindrucksvoll.
Kommentar von Lilith — Juni 22, 2009 @ 7:31 |