Verführerische Schriften

November 1, 2008

„Solo“ von Jill Mansell

 headline, 1992

Tessa Duvall ist sich vollkommen darüber im Klaren, dass Ross Monahan ein Frauenheld ist, weswegen sie ihm nach einer gemeinsamen Nacht auch nicht ihren Namen nennt. Wochen später erfährt Ross zufällig, dass Tessa schwanger ist und setzt alles daran, sie zu einer Heirat zu überreden. Aber Tessa will nichts davon hören.

Es kommt selten vor, dass ich ein Buch nicht zu Ende lesen, aber dieses habe ich nach der Hälfte zur Seite geworfen.

Schuld sind die männlichen Protagonisten.

Ross ist einfach eine Schlampe. Er spring quasi mit jeder Frau ins Bett, die ihm über den Weg läuft, egal ob er sie mag oder nicht. So hat er eine Affäre mit einer verheirateten Frau, die eine Szene macht, als sie mitbekommt, wie interessiert Ross an Tessa ist. Selbst nach seinem ersten Heiratsantrag steigt er mit ihr ins Bett, obwohl er Tessa gegenüber zugibt, dass er den Charakter der Tussi zweifelhaft findet. Kurz vor der Geburt das Babys gibt es einen Streit zwischen Tessa und Ross, weil sie ihn immer noch nicht heiraten will, obwohl er sie angeblich liebt. Als lässt er sich von seiner Ex-Geliebten verführen. Irgendwann kommt übrigens noch raus, dass Ross bereits ein anderes Kind aus einem One-Night-Stand hat, von dem er aber noch nichts weiß. So weit habe ich jedoch nicht mehr gelesen.

Ross’ Bruder ist ein ähnliches Goldstück. Übellaunig schreit er gerne mal Tessas Freundin Holly an, die mehr oder weniger heimlich in ihn verliebt ist. Doch das bekommt er nicht mit, sondern behandelt sie lieber schlecht.

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