Avon, 1996
Nachdem Annie Trimple von seinem Bruder vergewaltigt und schwanger wurder, heiratet Alex Montgomery sie, obwohl sie als zurückgeblieben gilt. Kurz nach der Hochzeit stellt Alex jedoch fest, dass Annie in Wirklichkeit seit ihrer jungen Kindheit taub ist.
Bei diesem Buch bin ich extrem zwiegespalten.
Einerseits ist die Geschichte spannend und unrührend erzählt, so dass ich bei jedem Kapitel gespannt war, wie es weiter geht. Andererseits hinterließ die Beziehung zwischen Alex und Annie ein ungutes Gefühl. Alex ist eher Annies Mentor und Lehrer. Sie ist fast vollkommen abhängig von ihm und Alex hat eher den Statur einer Vaterfigur. Alex regelt Annies Leben und trifft für sie die Entscheidungen.
Annie ist äußerst naiv und kindlich. So hatte die Beziehung der beiden einen unangenehmen Beigeschmack für mich. Außerdem stellte ich mir mehrmals die Frage, ob sie Annie möglicherweise nur in Alex verliebt hat, weil er der erste war, der ihr wirklich geholfen hat.




