Verführerische Schriften

August 18, 2008

“High Stakes” von Erin McCarthy

 Berkley, 2006

Ethan Carrick bewirbt sich erneut um das Präsidentenamt der Vampire. Um seinen Ruf etwas aufzupolieren, benötigt er eine passende Frau. Brittany Baldizzi scheint ideal zu sein. Allerdings hat ihre Schwester Alexis etwas dagegen, dass Brittany sich mit Vampiren abgibt. Ethan bietet Alexis einen Rollentausch an. Sie soll seine Begleiterin spielen.

Ich gebe es zu. Ich wollte das Buch lesen, weil das Cover interessant aussah.

Erin McCarthy schwimmt eindeutig auf der Welle der Vampirromane mit. Meiner Meinung nach allerdings nicht sehr erfolgreich.

Zu unausgereift ist die geschaffene Welt. Am Ende wird Alexis natürlich auch zum Vampir (fast alle Bücher enden so). Eigentlich wäre es doch interesant, wie Alexis mit der neuen Situation zurecht kommt. Aber ihre einzige Sorge ist, dass sie sich nicht mehr im Spiegel sieht.

Überhaupt fand ich Alexis besonders zu Beginn ziemlich ätzend. Sie errinnerte mich unangenehm an die Catherine in einer modernen Verfilmung des Shakespeares Klassikes “Taming of the Shrew”.

Brittanys kleine Liebelei mit einem ausgestoßenen Vampir war da viel interessanter. Wie ich gesehen habe, bekommen die beiden ihr eigenes Buch.

“High Stakes” endet übrigens ziemlich abrupt. So wird beispielsweise nicht geklärt, wie die Präsidentenwahl ausgeht.

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