Verführerische Schriften

August 15, 2008

“The Royal Treatment” von Mary Janice Davidson

 Kensington, 2004

Gerade hat Köchin Christina Krabbe ihren Job hingeschmissen, da trifft sie auf einem Boot einen älteren Mann, der sich später als der König Alexander II. von Alaska herausstellt. Alex lädt sie zu sich in den Palast ein. Was Christina nicht ahnt: Alex will sie mit seinem Sohn, Prinz David verkuppeln.

Ja, genau. Alaska ist hier ein eigenständiges Land und hat einen König. Aber das ist eigentlich auch das einzige “Fantasy”-Element des Buchs.

Christina Krabbe ist die typische Mary Janice Davidson-Heldin mit einer großen Klappe. Aber anders als Betsy oder Caitlyn hat Christina mit Klamotten und insbesondere Schuhe nichts am Hut.

David bleibt leider schrecklich blass. Keine Ahnung, warum Christina sich irgendwann in ihn verliebt. Von Chemie ist zwischen den beiden eh nichts zu spüren. Aber trotzdem treiben sie es wie die Karnickel…

Trotzdem ist das Buch ziemlich unterhaltsam. Das liegt vor allem an König Alexander II., der kein Blatt vor dem Mund nimmt. “The Royal Treatment” ist als Unterhaltung gut, als Liebesroman aber eher enttäuschend.

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