Heyne, deutschsprachige Ausgabe von 2004 (Originalausgabe “Angels“ von 2002)
Maggie Walsh steht vor den Trümmern ihrer Ehe. Um das Unglück perfekt zu machen, verliert sie zudem ihren Job. Kurzentschlossen reist sie zu ihrer besten Freundin, der Drehbuchautorin Emily, nach LA. Mitten in der Stadt der Schönen und Superschlanken findet sie nicht nur neue Abenteuer, sondern auch neue und alte Liebschaften.
Auszeit für Engel ist wieder ein Roman der Walsh-Familie. Ein nicht ganz so witziger wie Erdbeermond, aber dennoch unterhaltsam.
Maggie muss eines Abends feststellen, dass ihr Ehemann ein Verhältnis hat. Die Ehe war bereits am Ende, dies war nur noch der Auslöser für die endgültige Trennung. Als sie einen Tag später ihren Job verliert, zieht sie aus der gemeinsamen Wohnung aus und kehrt vorerst zu ihrer Familie zurück. Nach einigen Wochen in der trauten Familie beschließt sie, ihre Freundin Emily in LA zu besuchen.
LA – für viele ein Traum. Marian Keyes pflückt diese Scheinwelt auf vergnügliche Weise auseinander. Vom Schönheitswahn zum Körperkult und die Unfähigkeit, drei Meter zu Fuß zurück zu legen. Das Leben und Leiden in LA fand ich teilweise bizarr, im Großen und Ganzen jedoch witzig erzählt.
Nach und nach erfährt man, was zum Ende von Maggies Ehe führte. Im Gegensatz zu Erdbeermond fand ich diese Geschichte nicht besonders mitleidenswert umgesetzt, so dass ich kaum mit Maggie mitgefühlt habe.
Zum Ende holt Marian Keyes richtig auf. Leider kam dann alles ziemlich schnell und war nach wenigen Seiten vorbei.
Auszeit für Engel ist eindeutig lesenswert, wenn auch einer der schwächeren Romane aus der Walsh-Reihe.
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Das war das bisher einzigste Buch von Marian Keyes, das ich gelesen habe. Allerdings habe ich nur den Anfang ausführlich gelesen und den Rest überflogen.
Kommentar von Lilith — Juli 30, 2008 @ 7:54 |