Avon, 1998
Rebecca Morgan reist mit ihren Eltern in einem Track gen Westen, als sie überfallen werden. Bis auf Rebecca werden alle getötet. Der ehemalige Revolverheld Race Spencer kann Rebecca retten und wird zu ihrer wichtigsten Stütze.
Wieder mal ein toller, einfühlsamer Liebesroman für Catherine Anderson.
Race Spencer ist wunderbar. Bei dem Stichwort Revolverheld würde man üblicherweise ein Raubein mit Alphatierallüren erwarten. Sicherlich ist Race etwas ungehobelt, aber er hat sein Herz am rechten Fleck und ist absolut einfühlsam. Gleich vom ersten Augenblick an kümmert er sich rührend um Rebecca – und das ohne jemals seine Männlichkeit einzubüßen.
Im Vergleich zu „Baby Love“, dem letzten Roman, den ich von Catherine Anderson gelesen hatte, fand ich hier die psychologischen Aspekte wesentlich überzeugender. Rebecca leidet unter extremen Ängsten und hängt sich deswegen an Race. Der ist sich dessen auch bewußt und will sich nobel verhalten. Allein deswegen muss man ihn schon liebhaben.




