Heyne, deutschsprachige Ausgabe von 2006 (Originalausgabe “Hot Stuff” von 2004)
Brandon Vaughn hat sich aus dem aktiven Sportlerleben zurückgezogen und will in das Hotelgeschäft einsteigen. Doch jemand sabotiert das Vorhaben und seine Kundschaft ist dabei abzuspringen. Annabelle soll sich als PR-Beraterin um die Rettung des Geschäfts kümmern. Es sprühen die Funken.
Wie schafft man es, heiße Luft auf über 400 Seiten auszudehnen? Fragen Sie Carly Phillips. „Mach mich nicht an!“ ist die perfekte Antwort.
Das Buch hätte gut und gerne halb so dick sein können. Dabei bestand das Potential um ein interessantes Buch zu schreiben. Doch dieses wurde nicht genutzt und die Story plätschert fast ereignislos dahin.
Brandons Leseschwäche und der Konflikt mit seinen Eltern hätte für Emotionen sorgen können. Aber das lässt den Leser kalt. Dafür leidet Annabelle immer noch unter Trennungsängste und träumt jede Nacht davon, dass sie und ihre Schwester getrennt werden. Küchenspychologie.
Zumindest ließ sich das Buch flüssig lesen und ich musste mich nicht mit untreuen Helden rumärgern. Auch dafür kann man dankbar sein.




