St. Martin’s, 2007
Liberty Jones hat es nicht leicht. Ihre Mutter ist alleinerziehend und lebt mit ihrer kleinen Tochter in einem Trailer. Als sie noch ein Kind bekommt, kümmert sich vor allem Liberty um ihre kleine Schwester, besonders nach dem Tod ihrer Mutter. Seit ihrer Jugend ist Liberty in Hardy verliebt, doch der will seine Vergangenheit hinter sich lassen. Liberty kämpft sich durch und lernt den Millionär Churchill Travis kennen, der sich um sie wie um eine Tochter kümmert. Durch ihn lernt Liberty seinen Sohn Gage kennen.
“Sugar Daddy” ist Lisa Kleypas erster zeitgenössischer Liebesroman.
Wobei Liebesroman dieses Buch nicht korrekt beschreibt. Es ist viel mehr die Lebensgeschichte von Liberty Jones mit einer Liebesgeschichte gewürzt.
Da ich aus der Inhaltsangabe auf der Rückseite des Buchs nicht schlau wurde, habe ich kurzerhand das Ende zuerst gelesen. Nachdem ist feststellen musste, dass Liberty nicht mit Hardy endet, der über den Großteil des Buchs ihre große Liebe ist, war ich nicht mehr so wild darauf, diesen Roman zu lesen, da ich es meist frustrierend finde, wenn die scheinbar große Liebe unerfüllt bleibt. Aber zum Glück bin ich am Ball geblieben, denn das Buch ist wirklich lesenswert.
Lisa Kleypas schreibt fesselnd über Libertys Erwachsenwerden. Dabei ist Liberty eine faszinierende Person, die dem Leser schnell ans Herz wächst.
Wenn dann schließlich Gage auftaucht, dann wird es auch noch sehr romantisch. Das Buch ist definitiv ein Keeper.




