Goldmann, deutschsprachige Ausgabe von 1989 (Originalausgabe “Southern Rapture” von 1987)
Letitia Mason reist nach dem Bürgerkrieg aus den Nordstaaten nach Louisiana, um dort zu unterrichten und den Mörder ihres Bruders zu finden. Dort trifft sie auf den „Stachel“, einen geheimnisvollen Rebellen, für den sie schnell eine Haß-Liebe empfindet. Doch da ist noch der sanftmütige Ransom, der durch eine Kriegsverletzung einen geistigen Schaden erlitten hat.
Dieser Roman gehört zu den Büchern, die ich immer wieder gerne lese. Alle paar Jahre krahme ich ihn hervor.
Grund ist weniger die Glaubwürdigkeit, sondern die verschiedenen Komponenten, die für viel Spaß und Romantik sorgen.
Mir gefällt es immer, wenn eine der Hauptpersonen eine Doppelrolle spielt und sein Gegenüber etwas an der Nase rumführt.
Sicherlich, die Story ist an den Haaren herbeigezogen und das Ende ist auch nicht sonderlich glaubwürdig, aber deswegen lese ich solche Bücher schließlich nicht.
Wie immer schafft es Jennifer Blake wunderbar, den Süden so lebhaft zu beschreiben, dass der Leser glaubt, die Gerüche und Farben vor der Nase bzw. vor den Augen zu haben.




