Verführerische Schriften

April 14, 2008

„Hot Dish“ von Connie Brockway

 Signet, 2006

Als Teenager zog Jenn Lind in eine Kleinstadt in Minnesota, wo sie um den Gewinn eines Schönheitswettbewerbs betrogen wurde. Jahre später ist sie erfolgreiche Fernsehmoderatorin und soll über ihre Heimatstadt berichten. Gleichzeitig taucht dort der Künstler Steve Jaax auf, der damals von den Teilnehmerinnen Büsten aus Butter gefertigt hatte. Doch Steve ist auf der Suche nach einem Schlüssel, den er in Jenns Butterkopf versteckt hatte.

„Hot Dish“ ist eigentlich weniger ein Liebesroman, sondern in erster Linie ein reiner Unterhaltungsroman.

Die Liebesgeschichte macht nur einen kleinen Teil des Buchs aus. Viel mehr geht es um Jenns Aussöhnung mit ihrer Zwangs-Heimatstadt. Das ist sehr charmant geschrieben, so dass ich nicht zu enttäuscht war, dass der Beziehung zwischen Jenn und Steve relativ wenig Seiten gewidmet wurden.

Mit diesem Roman ist Connie Brockway übrigens erstmalig vom historischen Liebesroman zum modernen Liebesroman gewechselt. Meiner Meinung nach tut ihr das gut, da diesem Roman das leicht formelhafte fehlt, das zuletzt ihre historischen Romane „auszeichnete“.

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