Verführerische Schriften

März 24, 2008

„Der Wunschzettel“ von Alexandra Potter

Gespeichert unter: Kritiken nach Autoren/M-P, zeitgenössische Liebesromane — by Lilith @ 4:27

wunschzettel.jpg Goldmann, deutschsprachige Ausgabe von 2007 (Originalausgabe “Be Careful What You Wish For” von 2006)

Seitdem Heather von einer Zigeunerin einen Heidestrauß geschenkt bekommen hat, hat sie plötzlich Glück. Beruflich läuft es besser, ihr toller Nachbar interessiert sich auf einmal für sie und sie findet einen Untermieter, den Amerikaner Gabe, um ihre Finanzen aufzubessern. Alles könnte perfekt sein, wenn es nicht zu perfekt wäre. Zum Glück gibt es aber noch Gabe.

Die Grundidee, die Frage, was passiert, wenn ich alle Wünsche erfüllt bekomme, gefiel mir.

Natürlich ist die Antwort, dass der Mensch auch nicht glücklicher ist, wenn alle Wünsche wahr werden.

Anders als bei „Me and Mr Darcy“ gefielen mir die Hauptpersonen sehr gut. Allerdings hätte ich an Heathers Stelle schon viel eher die Flucht vor James ergriffen. Der Mann ist so perfekt, dass er mir auf die Nerven gehen würde.

Besonders sympathisch fand ich die Beschreibung von Gabe. Kein Mensch ist perfekt, auch der Traummann in einem Liebesroman nicht. Das macht ihn um so menschlicher.

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