St. Martin’s, 2007
Auf der Suche nach ihrem Bruder trifft Amelia Hathaway in London auf Cam Rohan. Cam ist Roma und arbeitet in einem Spielsalon, wo er es zu Reichtum gebracht hat.
Lisa Kleypas Steckenpferd sind Selfmade-Männer, die am Rande der Gesellschaft stehen. Jetzt hat sie noch eine Schippe drauf gelegt und die männliche Hauptperson zu einem Roma gemacht.
Und da liegt auch eines meiner kleineren Probleme mit diesem Buch. Denn ich kann nicht wirklich an ein Happyly ever after glauben, da Cam und seine Kinder zu sehr Außenseiter der damaligen Gesellschaft wären.
Die Liebesgeschichte zwischen Amelia und Cam hat mich eigentlich nur sekundär interessiert. Viel interessanter fand ich die Beziehung der Schwester Win zu Merripen. Da ich dachte, dass Lisa Kleypas nach diesem Buch auf Contemporary umgestiegen sei, wollte ich schon schimpfen, dass dieser Handlungsstrang nicht beendet wurde. Aber zum Glück erscheint dieses Jahr noch ein Buch über die beiden.
Cam ist übrigens der Croupier aus „Devil in Winter“. Die Protagonisten des Mauerblümche-Quartetts haben einige Auftritte in diesem Buch.




