Onyx, 1993
Vor sieben Jahren floh Christopher Atwell vor einem Skandal nach Kanada. Die Familie seiner Frau überredete Elizabeth Ward, sich scheiden zu lassen. Aufgrund des Todes seines Vaters kehr Christopher nach England zurück. In London angekommen, erfährt er, dass Elizabeth wieder heiraten will. Um sie von seiner Unschuld zu überzeugen, entführt er sie. Doch bei einem Fluchtversuch verliert Elizabeth ihr Gedächtnis. Christopher erzählt ihr, dass sie verheiratet seien.
Bei diesem Buch bin ich ziemlich zwiegespalten.
Einerseits ist es düster und wie immer gut geschrieben. Andererseits irritiert es mich, wie schnell Christophers Täuschungsmanöver mehr oder weniger abgehakt wird. Elizabeth hält ihm eher seine angeblichen früheren Taten vor, die er jedoch abstreitet, als dass sie ihm berechtigterweiße die Hölle dafür heiß macht, dass er ihren Gedächtnisverlust so schamlos ausgenutzt hat.
Ansonsten gibt es noch einen absolut skrupellosen Schurken, der zum Glück das passende Ende findet. Wie häufig habe ich mich bei manch anderen Büchern geärgert, wenn die Täter mehr oder weniger verschont werden. Was Bücher betrifft, kann ich schon etwas rachsüchtig sein




