Ullstein, deutschsprachige Ausgabe von 2005 (Originalausgabe “Gabriel’s Woman” von 2001)
Verzweifelt versteigert Victoria ihre Jungfräulichkeit in einem Bordell. Überraschenderweise siegt der Besitzer Gabriel, der sich angeblich seit Jahren von niemanden mehr berühren ließ, sie.
Hiermit endet mein Ausflug in die Welt des erotischen Romans. Meine Welt ist es nicht wirklich. „Gabriels Engel“ ist der Nachfolger von „Zauber der Verführung“. Hier geht es um Michels Freund Gabriel, der jahrelang als männliche Prostituierte für Männer arbeitete, um sein Überleben zu sichern. Im Gegensatz zu „Zauber der Verführung“ gibt es wesentlich mehr Handlung und etwas weniger erotische Szenen. Ich war also länger mit Lesen beschäftigt. Wie bereits der Vorgänger ist das Buch äußerst düster und nicht unbedingt dazu geeignet, die Stimmung aufzuhellen. Leider muss ich sagen, dass mir Robin Schones Schreibstil nicht so sehr liegt. Ihre häufig kurzen und abgehackten Sätze verwirrten mich öfters, 



