Someone To Watch Over Me
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Avon, 1999
Eine halbtote Frau wird aus der Themse gezogen. Der Bow Street Runner Grant Morgan identifiziert sie als Vivien Duvall, Londons bekannteste Lebedame. Da Grant noch eine Rechnung mit ihr offen hat, nimmt er sie mit nach Hause. Doch die Schöne hat ihr Verdächtnis verloren und kann nicht glaube, dass sie früher tatsächlich so ein Leben geführt haben soll.
Die übliche Story. Der Mann denkt, die Frau ist leichtlebig und behandelt sie entsprechend. Sie versucht sie vom Gegenteil zu überzeugen. Nur dass diese Frau hier eben ihr Gedächtnis verloren hat und sich nur auf ihren Instinkt verlassen muss.
Was mich an meisten an solchen Romanen stört, ist die Tatsache, dass die Männer selbst nie Unschuldsengel sind. Das ist einfach nur bigott.
Das Buch lebt eigentlich nur von der Spannung, wann die beiden endlich miteinander schlafen, so dass Grant endlich kapiert, wen er nicht vor sich hat. Danach lässt die Spannung schnell nach.





Lady Sophia’s Lover
Avon, 2002
Um sich an Sir Ross Cannon, den Leiter der Bow Street Runners zu rächen, bewirbt sich Sophia Sydney um eine Stelle in seinem Büro. Sie will an wichtige und vertrauliche Informationen kommen und so seinem Ansehen zu schaden. Doch bald muss Sophia feststellen, dass Ross tatsächlich so ehrenhaft ist, wie sein Ruf es vermuten lässt.
Glücklichweise ist „Lady Sophia’s Lover“ im Vergleich zu „Someone to Watch Over Me“ eine Steigerung. Leider aber nur eine kleine.
Die Story ist nicht wirklich spannend, der Twist ziemlich offensichtlich. Das Paar ist zwar nicht besonders aufregend, aber zumindest ärgert man sich nicht sonderlich über die beiden.
Keine Ahnung, was ich hier noch zum Buch schreiben soll. Es gibt einfach nicht viel zu sagen.





Avon, 2003
Nick Gentry ist auf der Suche nach Charlotte Howard, die vor ihrem versprochenen Verlobten geflohen ist. Als er Charlotte endlich aufspürt, entscheidet Nick schnell, dass er sie nicht seinem Auftraggeber ausliefern, sondern sie selbst heiraten wird.
Langsam glaube ich, dass Lisa Kleypas während dieser Serie eine schlechte Phase hatte und unter einer Schreibblockade litt. Zum Glück weiß ich, dass sie wesentlich besser schreiben, sonst hätte ich nach dieser Serie aufgegeben.
Was gibt es bei „Worth Any Price“ zu bemängeln? U.a. dass die Bewegründe von Nick und Charlotte nicht immer nachvollziehbar sind. Warum kommt Nick plötzlich auf die Idee zu heiraten? Warum heiratet Charlotte gerade Nick?
Dabei fing das Buch eigentlich so gut an. Nick schien ein tiefgründiger, verletzlicher Charakter zu sein. Aber leider wurde aus diesem guten Potential nicht viel gemacht.




