Verführerische Schriften

Januar 13, 2008

„Ein Rezept für die Liebe“ von Rachel Gibson

Gespeichert unter: Kritiken nach Autoren/E-H, zeitgenössische Liebesromane — by Lilith @ 6:33

rezept-liebe.jpg Goldmann, deutschsprachige Ausgabe von 2007 (Originalausgabe “The Trouble with Valentine’s Day” von 2005)

Einmal im Leben möchte Kate Hamilton ihre Fantasie ausleben und in einer Bar einen fremden Mann für einen One Night Stand aufgabeln. Auf der Reise in die Kleinstadt, wo ihr Großvater lebt, scheint sich die passende Gelegenheit zu ergeben. Doch der Typ lässt sie abblitzen. Bei ihrem Großvater angekommen, muss Kate entsetzt feststellen, dass der Fremde aus der Bar ihr neuer Nachbar Rob ist.

Den Anfang fand ich eher ungewöhnlich und sehr vielversprechend. Und er hält auch das, was ich mir erhofft hatte. Peinlich, aber auch sehr witzige Situationen.

Leider verläuft die Story dann aber doch ziemlich schnell wieder in den üblichen Bahnen. Dennoch habe ich das Buch aufgrund des lockeren Schreibstils sehr gerne gelesen. Genau das richtige für diese trübe Jahreszeit.

Dazu tragen auch die Nebenpersonen bei. Rachel Gibson erzählt liebevoll von den Eigenheiten der Bewohner einer amerikanischen Kleinstadt. Besonders der Gedichteclub mit seinen grauenvollen selbstgeschriebenen Werken ließ mich mehrmals laut auflachen.

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