Heyne, deutschsprachige Ausgabe von 2000 (Originalausgabe “Love, Come to Me” von 1988 )
Seitdem der Südstaatler Heath Rayne Lucinda Caldwell vor dem Ertrinken gerettet hat, ist er von ihr fasziniert. Obwohl sie mit einem anderen Mann verlobt ist, bleibt er in ihrer Nähe. Als beide in einer kompromittierenden Situation erwischt werden, ist eine Heirat unausweichlich.
Ich hoffe, man kann Lisa Kleypas bei diesem Buch zu Gute halten, dass es eines ihrer früheren Werk ist. Denn ich bin fast eingeschlafen. Ohne besondere Spannung tröpfelt die Geschichte vor sich hin.
Es wird zwar versucht, die weibliche Hauptperson als selbstbewußte und eigenständige Frau darzustellen, aber besonders an einer Stelle fällt die Autorin in das alte Rollenklische der früheren Liebesromane zurück. Heath erklärt Lucinda nach der Hochzeit, dass er beschlossen hat, dass sie beide ihre Heimatstadt verlassen und nach Boston ziehen. Absolut verständlich, dass sie von dieser Überrumpelungstaktik überhaupt nicht begeistert ist. Aber kam verführt er sie und wickelt so so um den kleinen Finger, sagt sie brav Ja und Amen. Fast hätte ich das Buch zur Seite gelegt, aber es muss schon einiges passieren, bis ich das tatsächlich mache.




