Verführerische Schriften

September 30, 2007

„The Lion’s Daughter“ von Loretta Chase

lionsdaughter.jpg Berkley Sensation, 2006 (Erstausgabe 1992 bei Avon)

Albanie, 1818: Nach dem scheinbaren Tod ihres Vaters will Esme Brentmor Blutrache. Auf der Reise trifft sie auf den charmanten Varian St. George, Lord Edenmont, einen englischen Lebemann, der sein gesamte Familienvermögen verspielt hat.

„The Lion’s Daughter“ spielt einige Jahre vor „Captives of the Night„. Hier ist Ismal noch der Schurke.

Leider kann ich nicht so genau den Finger drauf legen, warum mich „The Lion’s Daughter“ nicht ganz so gepackt hat, wo die meisten anderen Romane von Loretta Chase.

Ein Grund mag der Erzählstil sein. Wenn ich dachte, jetzt wird von gewissen Ereignissen geschrieben, musste ich irritiert feststellen, dass diese mit einem Satz abgehandelt wurden. Nicht, dass einem hier Informationen fehlen, aber mich hatte dies beim Lesefluß gestört. 

Dafür, dass es sich um ein frühes Werk von Loretta Chase handelt, sind die Figuren relativ gut ausgearbeitet, auch wenn sie nicht die Formate späterer Helden und Heldinnen haben.

Besonders bei Varian hättes meiner Meinung nach mehr Potential gegeben. Zwar wird er am Anfang als Lebenmann und Verschwender beschrieben, aber da man ihn eigentlich nie bei diesen Handlungen erlebt, ist die spätere Wandlung nicht so befriedigend wie in einigen anderen Romanen.

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1 Kommentar »

  1. So, endlich hab ichs auch geschafft The Lion’s Daughter zu lesen. Ich schließe mich mal ganz deiner Meinung an; vor allem die Sprünge in der Handlung, die immer genau die Stellen ausgelassen haben, die ich unbedingt lesen wollte, waren etwas nervig. Ansonsten wars aber sehr spaßig und ich mochte die Figuren wirklich gerne, auch wenn mir Esme stellenweise so ein bisschen auf die Nerven gegangen ist.

    Kommentar von cressida — Dezember 8, 2007 @ 7:32 |Antworten


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