Verführerische Schriften

September 16, 2007

„Captives of the Night“ von Loretta Chase

captives.gif Avon, 1994

Als der Mann der Malerin Leila Beaumont getötet wird, gerät sie unter Mordverdacht. Doch Leila ist nicht die einzige, die ein Motiv hätte. Zusammen mit dem undurchsichtigen Comte d’Esmond macht sie sich daran, den wahren Mörder zu finden.

Dieser Roman untscheidet sich in der Atmosphäre ziemlich von den Chases späteren. Der Humor spielt hier eine geringere Rolle, dafür herrscht eine düstere Stimmung. Mitunter fühlte ich mich etwas an Laura Kinsale erinnert.

Was nicht bedeuten soll, dass das Buch mir nicht gefallen hat. Eher das Gegenteil ist der Fall.

Mein einziges Problem war, dass ich manchmal mit den Namen der Nebenpersonen durcheinander kam. Vielleicht wäre es einfacher für mich gewesen, wenn ich „Lion’s Daughter“, das davor spielt, zuerst gelesen hätte. Dem Verständnis der Handlung hat es nicht geschadet.

Der Comte d’Esmond wird übrigens ganz kurz in „Lord of Scoundrels“ erwähnt. Dort ist er bereits mit Leila verheiratet und die Pariser Männerwelt beneidet ihn um seine Frau.

Der Comte ist übrigens verdammt sexy. Leila hat ein ziemliches Temperament, das sie nicht davor schützt, auch mal ihr Atelier zu verwüsten.

Das Cover ist mal wieder ganz übel. Man könnte den Eindruck gewinnen, dass der Typ einen ganz fiesen Tumor am Bach hat, der kurz vorm Durchbrechen ist.

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1 Kommentar »

  1. [...] Lion’s Daughter” spielt einige Jahre vor “Captives of the Night“. Hier ist Ismal noch der [...]

    Pingback von “The Lion’s Daughter” von Loretta Chase « Verführerische Schriften — September 30, 2007 @ 10:38 |Antworten


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