Verführerische Schriften

September 30, 2007

„The Lion’s Daughter“ von Loretta Chase

lionsdaughter.jpg Berkley Sensation, 2006 (Erstausgabe 1992 bei Avon)

Albanie, 1818: Nach dem scheinbaren Tod ihres Vaters will Esme Brentmor Blutrache. Auf der Reise trifft sie auf den charmanten Varian St. George, Lord Edenmont, einen englischen Lebemann, der sein gesamte Familienvermögen verspielt hat.

„The Lion’s Daughter“ spielt einige Jahre vor „Captives of the Night„. Hier ist Ismal noch der Schurke.

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September 27, 2007

„Love Bites“ von Lynsay Sands

love-bites.jpg Love Spell, 2004

Etienne Argeneau ist ein Vampir. Blöderweise wird er von einem Irren verfolgt, der ihn töten will. Und so landet Etienne auch gleich zweimal auf Rachel Garretts Seziertisch des Leichenschauhauses. Beim zweiten „Besuch“ wird er von seinem Attentäter verfolgt, der versehentlich Rachel tötlich mit einer Axt verletzt. Um Rachels Leben zu retten, verwandelt Etienne sie in einen Vampir.

Soweit ich weiß, sind Lynsay Sands Vampirromane bisher noch nicht in deutscher Übersetzung erschienen. Sehr schade, denn diese machen wirklich Spaß.

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September 24, 2007

„A Counterfeit Betrothal“ von Mary Balogh

counterfeit.jpg Signet, 1992

Sophia Bryants Eltern leben seit 14 Jahren getrennt. Mit einer List will sie die beiden dazu bringen, dass sie wieder miteinander reden und sich erneut verlieben. Mit ihrem Jugendfreund Lord Francis Sutton heckt sie die Idee aus, eine Verlobung vorzutäuschen.

Wahrscheinlich dürfte dieser Roman nicht jedermans Sache sein, da es hier schließlich um ein Paar geht, dass seit einer halben Ewigkeit getrennt lebt.

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September 18, 2007

Die Dark Angel-Serie von Mary Balogh, Teil 1

Habe ich schon mal erwähnt, dass ich die Cover der Signet-Ausgaben toll finde?

Sie mögen zwar kitschig sein, aber zumindest bilden sie ziemlich genau Szenen aus den entsprechenden Romanen ab. Da hat sich also tatsächlich mal jemand Gedanken gemacht.

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September 16, 2007

„Captives of the Night“ von Loretta Chase

captives.gif Avon, 1994

Als der Mann der Malerin Leila Beaumont getötet wird, gerät sie unter Mordverdacht. Doch Leila ist nicht die einzige, die ein Motiv hätte. Zusammen mit dem undurchsichtigen Comte d’Esmond macht sie sich daran, den wahren Mörder zu finden.

Dieser Roman untscheidet sich in der Atmosphäre ziemlich von den Chases späteren. Der Humor spielt hier eine geringere Rolle, dafür herrscht eine düstere Stimmung. Mitunter fühlte ich mich etwas an Laura Kinsale erinnert.

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September 12, 2007

„Again the Magic“ oder „Liebe ist süßer als Rache“ von Lisa Kleypas

again-the-magic.jpg Avon, 2004 (deutsche Ausgabe „Liebe ist süßer als Rache“ bei Cora, 2005)

Lady Aline und John McKenna sind in einander verliebt. Doch ihre Liebe hat keine Zukunft, da McKenna lediglich ein Dienstbote ist. Als Alines Vater ihr Geheimnis entdeckt, wird McKenna fortgeschickt. Er glaubt, dass Aline dahinter steckt. 12 Jahre später ist McKenna ein erfolgreicher Geschäftsmann und will Rache.

Hätte ich nicht gerade eine jahrelange Liebesromanpause hinter mir und wäre ich nicht gerade wieder frisch im Metier, hätte dieser Roman wahrscheinlich etwas schlechter bei mir abgeschnitten.

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September 8, 2007

„The Prince of Midnight“ von Laura Kinsale

princemidnight.jpgAvon, 1990

Früher war S.T. Maitland der legendäre Wegelagerer Prince of Midnight. Jetzt lebt er zurückgezogen in Frankreich. Er ist auf einem Ohr taub und leidet unter Gleichgewichtsproblemen. Eines Tages taucht Leigh Strachan bei ihm auf. Sie will seine Hilfe, um Rache für den Tod ihrer Familie üben zu können.

Laura Kinsale-Romane sollte man nicht lesen, wenn man auf der Suche nach leichten und überwiegend humorvollen Romanen ist. Ihre sind meist düster und äußerst intensiv.

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September 7, 2007

„Glückskekse“ von Anne Hertz

Gespeichert unter: Kritiken nach Autoren/E-H, zeitgenössische Liebesromane — by Lilith @ 5:31

gluckskekse.jpg Knaur, 2006

Ausgerechnet an ihrem Geburtstag wird Jana von ihrem Freund verlassen. Völlig frustriert schickt sie auf gut Glück eine SMS mit der Frage „Was kann ich tun, um endlich glücklich zu werden? SIE“ an eine zufällige Nummer. Am anderen Ende sitzt Ronald, der ebenfalls gerade verlassen wurde. Zwischen den beiden entwickelt sich eine rege SMS-Freundschaft.

Ich weiß nicht warum, aber irgendwie hatte ich bis jetzt immer einen Widerwillen dagegen, Liebesromane von deutschen Autorinnen zu lesen. Zum Glück gibt es aber Tauschseiten im Internet, so dass ich zum Testen günstig an dieses Buch kam.

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September 4, 2007

Nora Roberts, „Circle Trilogy“

circle1a.jpgMorrigan’s Cross (Penguin 2006, deutsch: Grün wie die Hoffnung, Blanvalet 2007)

circle1.jpgDance of the Gods (Penguin 2006, deutsch: Blau wie das Glück, Blanvalet 2007)

circle31.jpgValley of Silence (Penguin 2006, deutsch: noch nicht erschienen)

Ich muss ja zu meiner Schande gestehen, dass ich bisher noch nicht ein einziges Buch von Nora Roberts, der Romancegöttin schlechthin, gelesen hatte. Warum? Keine Ahnung. Na gut, schon Ahnung: ich hatte lange Zeit gedacht, dass sie nur Gegenwartsromane schreibt und die mag ich ja eher weniger. Wenn schon Eskapismus, dann richtig!

Aber ich lasse mich ja gerne eines Besseren belehren und so weiß ich jetzt, dass es von Nora Roberts auch Fantasy zu lesen gibt – und die ist nicht schlecht!

In den drei Bänden der Circle-Trilogie zieht sie nämlich sämtliche Fantasy-Register:

Irland, 1128: Zauberer Hoyt hat eine echt schlechte Woche. Sein Bruder Cian wurde von Obervampirin (und Superbitch) Lilith in einen Vampir verwandelt und dann taucht auch noch Göttin Morrigan auf und teilt ihm mit, dass er drei Monate Zeit hat um sich mit 5 anderen Auserwählten auf eine epische Schlacht gegen das Böse vorzubereiten, die das Ende der Welt, bzw. aller Welten zur Folge haben könnte. Noch besser: Er muss dazu ein paar hundert Jahre in die Zukunft reisen, um diese anderen Auserwählten einzusammeln. Dazu gehört auch sein Bruder, der in der Gegenwart ziemlich viel Kohle gescheffelt hat und auf Entzug ist – immerhin verzichtet er schon seit Ewigkeiten auf menschliches Blut.

Außerdem stoßen noch eine Hexe, ein Shapeshifter, die zukünftige Königin einer Parallelwelt und eine Vampirjägerin zur Gruppe. Und dann geht der Spaß erst los.

Der erste Band zieht sich leider ein bisschen hin, da es vor allem erstmal darum geht, dass diese ganzen Leute sich alle in Irland versammeln und kennenlernen. Ein bisschen wie so ein Management-Erlebnispädagogik-Seminar mit Teambildungsmethoden. Aber er fesselt trotzdem noch genug, um Lust auf die nächsten Bände zu machen. Ich habe eigentlich mittlerweile eine gewisse Abneigung gegen Trilogien entwickelt, seit die in Mode gekommen sind und es irgendwie als uncool gilt, einen Fantasyroman tatsächlich innerhalb zweier Buchdeckel fertig zu schreiben. Und auch hier hätte das Ganze eigentlich in einen Band gepasst – so furchtbar lang sind die einzelnen Romane nicht. Trotzdem funktioniert die Trilogie so aber besser, da jedes der drei Pärchen so ein eigenes Buch bekommt. Im ersten Band fand ich die Liebesgeschichte ein bisserl langweilig, vor allem, weil es doch relativ schnell passiert und die beiden Charaktere ein bisserl sehr ernst sind. Die beiden Hauptfiguren des zweiten Bands sind dagegen recht witzig und etwas sympathischer – und im dritten Band sind bei mir die Tränchen gegen Ende ganz gewaltig geflossen. Auch der Plot um diese Liebesgeschichten herum ist wirklich spannend und gut geschrieben und sorgt dafür, dass man gegen Ende gewaltig mitfiebert.

Einen Punktabzug gibt es aber trotzdem: Mich stört an vielen Vampirgeschichten immer, dass die Vampire (also die bösen, nicht die guten Vampire), weil sie so böse und verwerflich sind, auch ganz unmoralische Dinge tun – also zum Beispiel *SCHOCK! OMG!* bisexuell sind. Weil das ja so etwas *SCHOCK* unmoralisches ist. Deshalb hat hier Lilith natürlich auch eine *SCHOCK* Geliebte – noch dazu eine brutale, französische Schlampe. Bei Nora Roberts artet das zum Glück nicht in eine hässliche homophobe Moralpredigt aus, weil die beiden Bösewichtinnen durchaus differenziert dargestellt werden, aber trotzdem hat mich das genervt.

Nachtrag:

Und natürlich hab ich jetzt auch noch die Herzchen vergessen …

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September 2, 2007

Warnung: Karpathianer im Anmarsch!

Gespeichert unter: Das geht ja mal überhaupt nicht — by cressida @ 4:35

Ein bisschen Lesespaß für einen langweiligen Sonntag nachmittag gibts im Piatkus-Blog:

Das erste Kapitel aus Christine Feehans Dark Possession … viel Spaß damit. *hust*

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