Blanvalet, deutschsprachige Ausgabe von 2006 (Originalausgabe “Killing Time” von 2005)
1985: In der amerikanischen Kleinstadt Pekesville wird eine Zeitkapsel vergraben, die erst 2085 geöffnet werden soll. Doch schon 2005 wird die Kapsel plötzlich von Unbekannten ausgegraben und ein Mann wird ermordet. Als dann auch noch die geheimnisvolle Nikita Stover auftaucht, wird der Ermittler Knox Davis hellhörig.
Neues Linda Howard-Buch, neues Glück – oder besser gesagt: neues Pech.
Wo fange ich an?
Spannung: kaum
Gleich beim ersten Auftritt von Nikita Stover vermutet der findige Leser, dass sie eine Zeitreisende aus der Zukunft ist. Ein paar Seiten später wird dieses bestätigt.
Dann dümeplt die Handlung dahin. Irgendwann wird ein Verdächtiger eingeführt. Da hatte ich ja noch die stille Hoffnung, dass ich aufs Glatteis geführt werden soll. Aber nein, Verdächtiger = Täter. Keine weiteren Enthüllungen.
Kein einziges Mal war mir mulmig zumute. Dabei geht das bei mir ganz leicht.
Interessante und sympathische Hauptfiguren: Jein
Was war ich erleichtert, als ich feststellen durfte, dass Knox kein so hormongesteuertes Alphamännchen ist, wie ich es in den letzten Howard-Romanen ertragen musste. Er gefiel mir.
Aber zu Nikita konnte ich zu keinem Zeitpunkt irgendwelche Sympathien aufbauen. Die Frau wirkte permanent kalt. Wahrscheinlich war es auch nicht förderlich, dass ich bei ihrem Namen immer an die Killerin aus dem gleichnamigen Film denken musste.
Chemie zwischen Knox und Nikita: keine
Zumindest konnte ich nichts „spüren“. Aber scheinbar muss da wohl doch etwas gewesen sein, sonst wären sie nicht gleich am ersten oder zweiten Tag miteinander ins Bett gegangen. Danach (also ein paar Stunden später) kam natürlich die übliche Liebeserklärung.
Leseempfehlung: NEIN!




