Piatkus, 2007
Darius Carsington, Frauenheld und Naturforscher, wird von seinem Vater dazu verdonnert, einen heruntergekommenen Landsitz binnen eines Jahres wieder auf Vordermann zu bringen. Sein neuer Nachbar ist Lord Lithby, dessen 27-jährige Tochter Charlotte überraschenderweise immer noch unverheiratet ist.
Mit dem 4. Buch um die Carsington-Brüder wird die Serie abgeschlossen. Darius ist der jüngste – und ich muss leider auch sagen, der unsympathischste.
Darius erforscht die Tierwelt und ist besonders an deren Paarungsverhalten interessiert. Er selbst hat ständig wechselnde Bettgefährtinnen, da er nicht viel von Frauen hält und sie nur für das Vergnügen im Bett gut sind. Bis er Charlotte trifft und sich schließlich verliebt. Leider habe ich mich nie richtig in Darius hineinversetzen und nachvollziehen können, warum er sich jetzt plötzlich verliebt.
Dafür verhält er sich zumindest am Ende durchaus liebenswert und verzichtet auf bigottes Gefasel. Da gleich im Prolog beschrieben wird, wie Charlotte ein uneheliches Kind bekommt und dieses weggeben muss, verrate ich hier sicherlich nicht zu viel. Auf jeden Fall muss ich Darius zugute halten, dass er sich nicht verlogen hinstellt und verlangt, dass seine Zukünftige unberührt ist, obwohl er selbst durch sämtliche Betten hüpft. Sicherlich ist das für die damalige Zeit eine Ausnahme, aber es regt mich trotzdem immer wieder auf.




