Verführerische Schriften

Juli 7, 2007

„Mr. Impossible“ von Loretta Chase

mr-impossible.jpg Berkley Sensation, Ausgabe von 2005

Daphne Pembroke ist mit ihrem Bruder Miles auf Studienreisen in Ägypten. Als Miles plötzlich verschwindet, will Daphne ihn suchen. Zufälligerweise ist Rupert Carsington, der vierte Sohn des Earls of Hargate, gerade ebenfalls in Ägypten und als wandelndes Desaster aufgrund eines unglücklichen Zwischenfalls im Gefängnis gelandet. Daphne kauft ihn frei und heuert ihn als ihren Begleiter und Beschützer an.

Wieder ein Roman, der in Ägypten spielt. Mit vielen Pyramiden, Papyri und Mumien. Das gibt also schon mal einen Pluspunkt.

Der nächste Pluspunkt ist Rupert Carsington. Am Anfang heißt es, er sei „a dump ox“. Tatsächlich scheint er sich einen Spaß daraus zu machen, seine Mitmenschen mit seiner scheinbaren Ahnungslosigkeit zu foppen. Dabei ist Rupert nicht wirklich dumm, sondern einfach nur an seinem Vergnügen interessiert. Warum sich groß mit schweren Gedankengängen beschäftigen, wenn man auch so seinen Spaß haben kann? Außerdem hat er eindeutig ein sonniges Gemüt und ist nett zu Frauen, Männern, Kindern, Tieren… Halt alles, was ihm über den Weg läuft. Mal kein Romanheld, der alles und jeden vor Furcht oder Ehrfurcht erstarren lässt.

Zusätzlich ist „Mr. Impossible“ wie die meisten Loretta Chase-Romane ziemlich witzig.

Fortunately, Rupert Carsington had a natural talent for driving others distracted.

Because she’d found his renaming the boy Tom so provoking, the first thing Rubert did when they’d mounted their donkey was christen his Cleopatra.

„This is not the chreature’s name,“ said Mrs. Pembroke. She told him the Arabic name.

„I can’t pronounce it,“ Rupert said.

„You don’t even try,“ she said.

„I don’t understand why these people don’t speak English,“ he said. „It’s so much simpler.“

He could not see her face – she’d put on the evil veil – but he heard her huff of exasperation.

[...]

He praised the donkeys to their drivers, congratulated the beasts on particularly narrow escapes, and told the men anecdotes about London hackneys.

Mrs. Pembroke bore it as long as she could, which was not very long, before she exploded, „They have no idea what you’re saying!“

„Well, they’ll never learn, will they, if one doesn’t make an effort“, he said.

If the streets hadn’t been so noisy, he was sure he’d have heard her teeth grinding.

Leider hat mir bei der Romanze zwischen den beiden noch der letzte Kick gefehlt. Aber das kann auch an mir und meiner momentan schlechten Stimmung liegen.

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6 Kommentare »

  1. Aaaah! Den hab ich neulich auch erst gelesen – sehr witzig! Es gibt aus der Reihe übrigens noch drei Romane, die könnte ich in eine gewisse Kiste legen bzw. stopfen, wenn du magst?

    Kommentar von cressida — Juli 7, 2007 @ 11:03 |Antworten

  2. danke :)
    so langsam wird es wohl eher eine umzugskiste, die du mir zuschickst *g*
    ich habe hier noch „lord perfect“ rumliegen, von dem ich weiß, dass es einer der brüder ist
    dann habe ich auch gleiche sämtliche loretta chase-bücher meiner mutter eingesackt, weiß aber nicht, welche zu der reihe gehören

    Kommentar von Lilith — Juli 7, 2007 @ 4:25 |Antworten

  3. Die anderen beiden sind Miss Wonderful und Not Quite A Lady. Gib mir einfach Bescheid – ich schätze ich schaffs morgen oder übermorgen endlich mal zur Post,wenn die tatsächlich aufhaben …

    Kommentar von cressida — Juli 9, 2007 @ 3:06 |Antworten

  4. die sind beide nicht im stapel dabei, also wäre es toll, wenn sie in das päckchen passen würden :)

    Kommentar von Lilith — Juli 9, 2007 @ 6:52 |Antworten

  5. [...] Rupert kommt nun sein älterer Bruder Benedict unter die [...]

    Pingback von “Lord Perfect” von Loretta Chase « Verführerische Schriften — Juli 20, 2007 @ 6:07 |Antworten

  6. [...] Rupert und Benedict ist nun Alistair dazu verdammt, in den Hafen der Ehe zu [...]

    Pingback von “Miss Wonderful” von Loretta Chase « Verführerische Schriften — August 11, 2007 @ 5:18 |Antworten


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