Bastei Lübbe, deutschsprachige Ausgabe von 2003 (Originalausgabe “The Black Knave” von 2000)
Schottland nach der Schlacht von Culloden: Die Highlanderin Bethia MacDonell wird gezwungen, den geckenhaften Marquis of Braemoor zu heiraten. Doch Bethia ahnt nicht, dass ihr Mann der „Schwarze Bube“ ist, der heimlich Jakobitern zur Flucht verhilft.
In Patricia Potters Romanen geht es meist um Männer, die eine harte Vergangenheit haben und sich so für wenig liebenswert halten. Erst durch die Liebe einer Frau finden sie ihr wohlverdientes Glück.
So ist es auch hier. Zum Glück schreibt Mrs Potter nicht zu kitschig, so dass dieses Thema in seinen verschiedensten Variationen immer gut zu lesen ist.
Da ich schon lange keinen Roman mehr von dieser Autorin gelesen hatte, hatte ich nicht das Gefühl eines Déjà Vus und wurde gut unterhalten.
Ein weiterer Pluspunkt (wenn ich da an die Werke denke, die Lavender zuletzt lesen durfte): Die Liebesszenen sind schlicht und ohne irgendwelche sprachlichen Vergewaltigungen.
Nur der Titel der deutschen Ausgabe ist mal wieder ungeheuer dämlich. Naja, das Cover ist auch nicht viel besser.





Ich finde es eh interessant, dass die deutschen Ausgaben allgemein noch viel eher diese … äh … unglaublich stilvollen Cover haben, mit denen man in der UBahn auf gar keinen Fall dumm angeschaut wird
Der Roman kommt mal auf meine Einkaufsliste …
Kommentar von cressida — Juni 25, 2007 @ 5:55 |
Ich habe das Buch zu den anderen drei gepackt, die ich dir morgen schicke.
Früher habe ich diese Romane immer mit Geschenkpapier eingebunden, aber das ist wahrscheinlich auch ziemlich auffällig.
Kommentar von Lilith — Juni 25, 2007 @ 8:33 |