Blanvalet, deutschsprachige Ausgabe von 2005 (Originalausgabe “To Die For” von 2004)
Blair Mallory wird Zeuge eines Mordes. Das Opfer Nicole ist ein Quälgeist, der die letzten Monate damit zubrachte, Blair zu kopieren. Zu den Morduntersuchungen wird auch Lieutenant Wyatt Bloodsworth hinzugezogen, mit dem Blair eine leidenschaftliche, wenn auch kurze, Vergangenheit verbindet. Schon bald müssen beide feststellen, dass sie erstens die Hände nicht von einander lassen können und dass Blair zum zweiten in tödlicher Gefahr schwebt.
Spitzenmäßig. Ein Humor, der dem meinigen sehr entgegenkommt. Was rede ich da. Besser. Viel besser.
Die verbalen Schlammschlachten zwischen Blair und Wyatt sind unschlagbar. Und genau davon lebt das Buch zur einen Hälfte. Die andere Hälfte ist die Gedankenwelt von Blair. Schnell, forsch, frech. Als ich die ersten Seiten las, dachte ich: endlich mal ein Buch, was Tempo hat. Und Sex-Szenen (wenn ich schon bei den anderen Büchern schreibe, dass sie fehlen, sollte ich hier erwähnen, dass es welche gibt). Mit dem Cover kann man das Buch auch im Bus lesen. Ehrlich gesagt, weiß ich gar nicht, was ich noch großartig schreiben soll. Hier wurde eine Figur geschaffen, die ich gerne persönlich kennen lernen würde. Verrückt, oder?





Mir gefiel das Buch auch ganz gut. Allerdings war ich nicht ganz so begeistert wie Du. Was aber daran lag, dass mir die Ausdrucksweise der Heldin manchmal doch etwas zu heftig war.
Kommentar von Lilith — Juni 14, 2007 @ 7:59 |